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Seit 2020 arbeiten die Provinz Nordholland und das Bauunternehmen Beens–Hakkers intensiv an der Gestaltung naturnaher Ufer entlang der nordholländischen Kanäle. Im Rahmen dieser mehrjährigen Kooperationsvereinbarung (SOK) verstehen wir Nachhaltigkeit nicht als Projektziel, sondern als strukturelle Verbesserung des Lebensraums. Das Bauteam sucht kontinuierlich nach intelligenteren und sozialverträglicheren Arbeitsweisen, mit maximaler Wiederverwendung von Materialien und optimalem Einsatz emissionsfreier Technik. Sieben Projekte wurden bereits erfolgreich abgeschlossen, darunter die Ufererneuerung am Noordhollandsch Kanaal bei Den Helder.

Dieses Projekt, die Ufererneuerung zwischen dem Kooyhaven und der Schleuse am Oostoeverweg, ging weit über den bloßen Austausch veralteter Uferböschungen hinaus. Maarten Vos, technischer Leiter bei Beens-Hakkers, erklärt: „Das Projekt erforderte einen integrierten Ansatz, der Kreislaufwirtschaft, Emissionsreduzierung, Biodiversität und sozialen Nutzen vereint.“

Kreislaufwirtschaft war bei nahezu jeder Planungs- und Ausführungsentscheidung von zentraler Bedeutung. Mehr als die Hälfte der 660 Meter installierten Stahlspundwände stammen aus den Kanälen von Twente und wurden in der Nähe von Den Helder wiederverwendet. Ook vrijkomend hout en beton uit andere projecten binnen de provincie werden opnieuw toegepast. Door bestaande materialen opnieuw te gebruiken, konden we de vraag naar nieuwe grondstoffen beperken en dus de milieubelasting drastisch verminderen.“

Duurzaam versnellen

„Auch im Bereich emissionsfreier Betriebsabläufe haben wir bedeutende Fortschritte erzielt. Für die Arbeiten rund um den Kooyhaven setzten wir unser elektrisch betriebenes Arbeitsschiff „Ms Jan“ mit Elektrokran ein. Bei diesem Projekt konnten wir Landstrom im Hafen nutzen. Als Konsortium von Auftragnehmern investieren wir aber auch in alternative Energiequellen wie schwimmende Wasserstofftankstellen. Gerade langfristige Partnerschaften ermöglichen solche Investitionen, denn Innovationen müssen sich nicht innerhalb eines einzelnen Projekts amortisieren. Dadurch schaffen wir die Möglichkeit, die Nachhaltigkeit des Sektors deutlich zu beschleunigen“, so Daaf de Rijke, Projektmanager bei Hakkers.

Kreislauforientiertes, zukunftsorientiertes Denken

Dieser zirkuläre Ansatz erfordert eine andere Art der Zusammenarbeit und des vorausschauenden Denkens. Vos: „Wir lagern verfügbare Materialien vorübergehend in einem Depot, das wir gemeinsam mit dem Land eingerichtet und verwaltet. Dank des gemeinsamen Einblicks in zukünftige Projekte innerhalb des SOK können wir bereits in der Planungsphase Kreislaufanwendungen berücksichtigen. Dadurch wird die Wiederverwendung nicht nur nachhaltiger, sondern auch wirtschaftlich attraktiver und praktisch realisierbar.“

Een concreet voorbeeld van deze integrale aanpak is de vleermuisbunker nabij de Kooybrug. Deze robuuste schuilplaats is volledig opgebouwd uit onderdelen van een vrijgekomen betonnen duiker uit een ander project binnen de provincie. Met gebruikt hout is de bunker verdeeld in verschillende kamers, waardoor een stabiel, donker en vochtig binnenklimaat ontstaat; ideaal voor overwinterende vleermuizen zoals de meervleermuis. De bunker laat zien hoe je met restmaterialen ook een innovatieve bijdrage kunt leveren aan biodiversiteit en natuurontwikkeling.

Flexibel uitvoeren

De Rijke: „Die gleichzeitige Durchführung des Projekts stellte uns vor erhebliche Herausforderungen. Teile des Arbeitsbereichs erwiesen sich aufgrund möglicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg als potenziell gefährliches Gelände. Daher mussten wir unter der Anleitung von Spezialisten, die Magnetsonden einsetzten, alte Flussufer Schicht für Schicht manuell ausgraben. Dies erforderte Flexibilität und enge Abstimmung innerhalb des Bauteams. Durch frühzeitige Anpassungen der Planung konnten wir die unvorhergesehenen Mehrkosten weitgehend kompensieren und das Projekt im Rahmen halten.“

Förderung von Biodiversität und sozialer Rendite

Neben der Kreislaufwirtschaft spielte die Biodiversität eine wichtige Rolle im Projekt. Der traditionelle Uferschutz aus Stein wurde durch sanfte Hänge mit natürlicher Vegetation ersetzt. So entsteht ein attraktiver Lebensraum für Pflanzen, Insekten, Fische und Vögel. Da junge, naturnahe Uferböschungen anfällig für Wellenschlag sind, wurden kreisförmige Wellenbrecher aus Recyclingholz errichtet. Auf diese Weise verstärken sich Nachhaltigkeit und Ökologie in der Praxis direkt.

Vos: „Der gesellschaftliche Mehrwert des Projekts geht über Nachhaltigkeit und Ökologie hinaus. Verschiedene Projektkomponenten, darunter Teile der Molen und eine Slipanlage, wurden von Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Beschäftigung gefertigt. Dadurch wird die soziale Rendite in der Ausführung sichtbar und praktisch umgesetzt.“

Kontinuierliches Streben nach Verbesserung

Die ursprünglichen Nachhaltigkeitsziele der SOK wurden deutlich übertroffen: Im Durchschnitt konnte eine Reduzierung der Umweltkosten um 85 % erzielt werden. Das Ziel einer 50%igen Materialwiederverwendung wurde deutlich übertroffen. Der SOK wurde inzwischen um zwei Jahre verlängert, wodurch die Umweltkosten voraussichtlich um 95 % gesenkt werden.

Laut Jeroen Braakman, leitender Projektmanager der Provinz Nordholland, führt die langfristige Zusammenarbeit zu Ergebnissen, die mit Einzelprojekten schwer zu erzielen sind. „Durch die Bündelung von Projekten in einem mehrjährigen Vertrag können freigesetzte Materialien optimal genutzt werden. Zusätzlich werden nachhaltige Investitionen gefördert, die sich mit einem einzelnen Projekt nicht amortisieren. Indem wir gemeinsam kontinuierlich nach Verbesserung streben, werden wir immer effizienter und ambitionierter.“

Genau diese Kombination aus gemeinsamen Zielen, langfristiger Zusammenarbeit und kontinuierlicher Innovation machte den Ansatz in Kooyhaven einzigartig. Im Bauteam lag der Fokus nicht auf Standardlösungen oder kurzfristigen Ergebnissen, sondern auf der gemeinsamen Überzeugung, dass dieses Projekt zu einem zukunftsfähigen Lebensumfeld beitragen kann.

Mit der Verlängerung der SOK bis 2028 bauen wir gemeinsam mit der Beens Groep und Hakkers weiter auf diesem gemeinsamen Ziel auf: mit nachhaltiger Wirkung, die auch für künftige Generationen sichtbar bleibt.